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21.4.2006 von Martin.
Jawohl, hierauf baust du auf: jungfräulicher, leerer Webspace.
Also, womit willst du ihn füllen? Schiebe die Gliederung, die du erstellt hast, zur Seite und mache dir Gedanken darüber, was auf diesen Seiten zu sehen sein wird. Damit meine ich nicht die Grafik-Elemente, die auf der ganzen Site durchgängig sein sollten, sondern ich meine das Übrige …
Bilder! Brauchst du Tabellen, Charts, Diagramme, nette Fotos, Vorschaubilder, ausgefallene Schriften, Animationen, Videos …? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, hierüber nachzudenken. Unter Umständen dauert es einige Zeit, die benötigten Bilder zu bekommen. Vielleicht musst du Bilder von einem Stock-Foto-Anbieter wie Getty Images kaufen. Möglicherweise musst du einen Fotografen oder Grafiker engagieren. Eventuell solltest du die Filmrollen entwickeln lassen, bevor du sie nicht mehr wieder findest.
Text! Das Schreiben der Texte ist normalerweise die zeitaufwändigste Arbeit beim Aufbau einer Website. Dafür gibt es zwei Gründe:
1. Die meisten haben keine Vorstellung davon, welchen Anteil das Schreiben von Texten an der Website-Erstellung hat. Sieh dir die Anzahl der Seiten an, die in deinem Entwurf enthalten sind, und rechne damit, dass du pro Seite ungefähr eine Stunde benötigst. Ist die Website als Informationsquelle gedacht, kann das Texten auch mehr Zeit erfordern.
2. Schreiben für das Web ist etwas ganz anderes als das alltägliche Schreiben, wie es die meisten gewohnt sind. Die Besucher einer Webseite lesen die Seiten nicht wirklich, sie überfliegen sie. Die Inhalte sollten daher knapp und präzise, ausdrucksstark und aktiv formuliert sowie besonders übersichtlich aufbereitet sein.
Stelle sicher, dass du Listen und Überschriften sinnvoll einsetzt. Das hilft nicht nur, die Lesbarkeit der Seiten zu verbessern, sondern der richtige Text im Heading Tag erleichtert den Suchmaschinen das Auffinden deiner Website.
Denke daran, dass deine Website direkte Rückschlüsse auf dich zulässt. Mit anderen Worten: Knausere nicht mit der Zeit für die Bearbeitung – oder du siehst irgendwann ziemlich alt aus. Überarbeite den Ihnalt mindestens zweimal. Versuche auch jemanden zu finden, der alles noch einmal überprüft. Außenstehenden fallen oftmals Fehler auf, die du selbst leicht übersiehst.
Denke an dein Publikum und daran, in welchem Licht du dich präsentieren möchtest.
Und noch einmal: Denke daran, die Inhalte wieder und wieder zu überarbeiten.
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17.4.2006 von Martin.
Denke über dein Publikum nach.
Wie jeder weiß, gibt es keinen, der sich mit deinem Geschäft besser auskennt als du. Du weißt ganz genau, was du alles zu bieten hast. Du hast alleine im vergangenen Jahr 10 Fachkonferenzen besucht. Mehr noch, du warst sogar bei einigen der Keynote Speaker.
Aber wie wirst du dein Wissen vermitteln? Gut, das hängt natürlich davon ab, wen du ansprichst. Du wirst kaum deinen Hund, ein Kind, die Großmutter, den Sohn, den Vater, den Chef und die Angestellten auf die gleiche Weise anreden. Darum überlege gut, wer dir am anderen Ende des Web “zuhört”.
Verkaufst du an Weiterverkäufer, Endkunden oder beides? Dies wird einen deutlichen Einfluss auf die Sprache und das technische Vokabular haben, das du benutzt. Ich habe wirklich keine Ahnung, was ein “Elastomer-Verteiler” oder ein “Spalt-Flansch-Adapter” ist, aber einige wissen es wohl, denn dies ist im Internet zu finden. Technische Fachausdrücke mögen vielleicht ganz elegant klingen, wie einige MIT-Studenten festgestellt haben, aber lässt sich damit dein Produkt verkaufen oder deine Botschaft übermitteln? Die Antwort lautet: vielleicht, das hängt vom Publikum ab.
Wie ist die Altersverteilung deiner Zielgruppe? Nutzen sie das Internet seit Reagans erster Amtszeit, seit der Einführung von Computern mit integrierten Modems oder erst seit letzter Woche? Wenn du Services für die ältere Generation anbietest, solltest du größere Schriftgrade, hohe Kontraste und größere Klickbereiche für Buttons in Betracht ziehen.
Über welchen Anschluss gehen die Mitglieder deiner Zielgruppe wahrscheinlich ins Netz? Wenn sie immer noch Einwahlverbindungen und analoge Modems nutzen, solltest du ein grafikorientiertes Design im Sinne kürzerer Ladezeiten überarbeiten. Denn ansonsten hast du die Besucher schon verloren, bevor die Seite vollständig geladen ist.
Na gut, auf diese Art zu planen, das sieht nach einer Menge Arbeit aus. Aber am Ende werden damit die Erfolgsaussichten für deine Website erheblich verbessert.
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14.4.2006 von Martin.
Für weitere praktische Hilfen und Services verweise ich auf meine Links im Bereich „Handy Places“ auf der rechten Seite. Oder du ziehst sie hier heraus.
Du findest alle Arten nützlicher Infos:
· Eine Menge über Web Hosting
· Quellen für weitere Gratis-Tipps
· Massen von Bildern, Sound Clips, Buttons etc.
· Didaktische Hilfen
· Und vieles mehr
Ich werde die Links aktualisieren, wenn ich neue Seiten finde, die relevant sind. Also, immer mal wieder reinschauen für mehr Infos. Oder wenn du eine gute Website zum Thema findest, die auf der Liste noch fehlt, dann zögere nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen.
1&1.info: Anwenderfreundliches und erschwingliches Web Hosting.
flashkit.com: Hilfen, Tutorials, Sound Clips, Schriften … ganz viel Material für eine besonders gute Website-Gestaltung.
w3schools.com: Du weißt noch nicht genau, was du machen willst? Hier gibt’s die Antworten.
w3.org/QA/Tips: Tipps von den Leuten, die die Standards für das Web definiert haben.
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11.4.2006 von Martin.
Man mag es glauben oder nicht, der Name den du für jede einzelne Seite wählst, hat einen großen Einfluss darauf, wie die Besucher durch die Website navigieren. Außerdem kann die Verwendung einer nicht durchgängigen Benennungs-Konvention beim Besucher den Eindruck erwecken, du seist unorganisiert oder sogar – ich wage es kaum zu sagen - nicht sehr intelligent.
Wende dich wieder deinem Konzept zu und lass uns ein wenig Ordnung ins Chaos bringen.
Hier einige Schlüsselbegriffe für eine solide Benennungs-Konvention:
Parallelismus – Ich wette, du hast nicht damit gerechnet, diesen Begriff aus der Englisch Anfängerklasse jemals wieder zu hören. Aber hier ist es wieder, und sieht freudig deiner unsterblichen Zuneigung entgegen. Parallelismus ist ganz besonders wichtig. Wenn in einigen deiner Seitennamen aktive Verben verwendet werden (du weißt schon: Gehe, Suche, Jetzt kaufen, Berechne etc.), dann sollten alle Namen aktive Verben verwenden. Wenn einige deiner Namen aus Nomen bestehen (Die solltest du wirklich kennen: Produkte, Dienste, Beirat, wirklich coole Sachen, die du gerne hättest, nette Orte, die man besuchen sollte etc.), dann sollten alle deine Namen von Nomen gebildet werden. Hmm, da scheint sich ein Muster zu formen.
Länge – Du rätst es sicher, wenn einiger deiner Namen kurz sind, sollten alle Namen kurz sein. Wenn die meisten deiner Namen in eine Zeile passen, sollten alle Namen in eine Linie passen. Wenn einige deiner Namen ganze Sätze sind, sollten alle Namen aus ganzen Sätzen bestehen (Ich würde dieses Verfahren zwar nicht empfehlen, aber wenn es schon sein muss, dann sollte es wenigstens einheitlich verwendet werden).
Mehrdeutigkeit – Lass die Finger von unklaren Produkt-Namen oder gewerbespezifischen Fachsprachen, soweit du nicht zu 100 % sicher bist, dass sie von allen Mitgliedern der Zielgruppe verstanden werden. Was für dich total einleuchtend ist, kann für deinen Nachbarn schon wie eine Fremdsprache oder zumindest unklar sein. Und die meisten Besucher werden keine Zeit damit verschwenden, irgend etwas anzuklicken, von dem sie nicht wissen, ob es nützlich für sie ist.
Menge – Okay, das ist keine Eigenschaft, die mit dem Namen zu tun hat, aber es ist ein ganz wichtiger Punkt: Lasse nicht zu, dass der Besucher deiner Website sich durch zu viele Optionen durchkämpfen muss. Die Chancen sind groß, dass er die Lust verliert und die Website verlässt. Alles, was ich bisher über Web Usability Tests gelesen habe, legt die Vermutung nahe, dass die Besucher nur wenige Sekunden damit verbringen, die für sie relevanten Informationen zu suchen. Wenn sie wenige finden, schauen sie vielleicht ein bisschen weiter. Finden sie mehr, bleiben sie vielleicht eine ganze Zeit. Finden sie einen großen Haufen Mist, sind sie weg. Der Besucher ist auf und davon.
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7.4.2006 von Martin.
Erst einmal eins nach dem anderen… es macht keinen Sinn, sich auf eine Reise zu begeben, wenn man den Zielort noch nicht kennt.
Planung ist absolut wichtig im Leben, aber erst recht bei der Entwicklung des Webs. Damit man Seiten nicht unnötig wieder neu schreibt und neu aufbaut, sollte man damit anfangen, seine Seite auf Papier zu planen.
Was ist das Ziel? Welche Zielgruppe hast du? Welches Ergebnis erhoffst du dir?
Welchen Ton oder welche Stimmung möchtest du erreichen? Wie möchtest du gerne rüber kommen: trendig, geschäftsmäßig, eher zurückhaltend und warm oder als Technikfreak? Mache dir eine Liste der Adjektive, die deine ideale Webseite beschreiben und dann begrenze sie auf einige wenige.
Welche Inhalte möchtest du auf deiner Seite verwenden? Der Inhalt ist enorm wichtig. Ich werde in einem späteren Beitrag noch einmal darauf zurück kommen, aber denke jetzt erst einmal darüber nach, welche Seiten du brauchen wirst. Welche Kerninformationen möchtest du weitergeben?
Und was ist mit der Navigation? Wie wirst du diese Inhalte organisieren? Im Allgemeinen ist es das Beste, es nicht so zu machen wie Yahoo! Mülle deine Homepage nicht mit Links zu … das wird deine verwirrten User nur dazu bringen, deine Seite wieder zu verlassen oder gleich auf den ersten Gegenstand, den sie sehen, zu klicken. Wir sollten uns hier eher auf die einfachen und intuitiven Dinge konzentrieren.
Mein Vorschlag: Mache eine Gliederung all der Seiten, die du in deine Webseite integrieren willst. Während du das machst, denke darüber nach, welche Inhalte darauf sein werden und was der passende Name dafür ist. Nachdem du die Gliederung fertig hast, überlegen dir, welche Seiten die wichtigsten sind. Welche Seiten müssen wirklich in deiner Hauptnavigation sein? Möchtest du, dass der User von einer Seite zur nächsten weiter geht? Sind deine Gruppierungen logisch und offensichtlich oder hast du die „Firmengeschichte“ unter „Kontakt“ gepackt, weil du einfach keinen besseren Platz dafür finden konntest?
Mache dir eine Gliederung, bearbeite sie und gliedere einfach noch ein wenig weiter.
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